EuroCom - Die sieben Siebe

Das Konzept der "sieben Siebe" ist zuerst für die romanische Interkomprehension entwickelt und umgesetzt worden (EuroComRom). Gemeint ist damit eine Vermittlung der Grundlagen der Interkomprehension, bei der aus sieben verschiedenen Blickwinkeln die Verbindungen zwischen den Sprachen einer Sprachfamilie ausgeleuchtet werden (internationaler und familienspezifischer Wortschatz, systematische Lautkorrespondenzen plus Orthographie/Ausspracheregeln, syntaktische und morphologische Gemeinsamkeiten, gemeinsame Wortbildungselemente - für die germanischen Sprachen: s. "Beziehungen.."). In der Praxis handelt es sich dabei jedoch nicht um sauber voneinander trennbare Ansatzpunkte, bei der Erschließung eines Textes über "Heraussieben" der bekannten oder zugänglichen Elemente werden fast immer mehrere dieser Gemeinsamkeiten bzw. Verbindungen gleichzeitig genutzt. Die "Siebe" umfassen darüber hinaus nicht nur Hinweise und Tipps zur Erkennung von Gemeinsamkeiten, sondern auch knappe Informationen zu Spezifika der Einzelsprachen, deren Kenntnis für den Zugang notwendig ist.